Burglengenfeld*Maxhütte-Haidhof*Teublitz     Rollbahn 6, 93142 Maxhütte-Haidhof    
Wer Tiere quält, ist unbeseelt.
Und Gottes guter Geist ihm fehlt;
mag noch so vornehm drein er schauen,
man sollte niemals ihm vertrauen.
Johann Wolfgang von Goethe
           Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit
Tel.: 09471/3522  oder  09471/21070
Der Tierschutzverein Städtedreieck e.V. appelliert an Muslime:
Kein Schlachten ohne Betäubung zum Opferfest
02.11.2011
Anlässlich des am 06. November beginnenden dreitägigen islamischen Opferfestes (Kurban
Bayrami) appelliert der Tierschutzverein Städtedreieck e.V. an die muslimischen Mitbürgerinnen
und Mitbürger, Tiere nur nach vorheriger Betäubung zu schlachten. Die Tierschützer lehnen jedes
Schlachten ohne Betäubung (Schächten) strikt ab, da es mit erheblichen und vermeidbaren Qualen
für die Tiere verbunden ist. Schächten ist grundsätzlich verboten, Ausnahmeregelungen von
diesem Verbot sind an strenge Genehmigungsverfahren sowie strikte Auflagen geknüpft. Der
Tierschutzverein und der Deutsche Tierschutzbund fordern die zuständigen Stellen auf, alle
verwaltungsrechtlichen Mittel auszuschöpfen, um solche Genehmigungen zu versagen. Darüber
hinaus müsse das illegale Schächten durch strikte Kontrollen verhindert und gegebenenfalls
strafrechtlich geahndet werden, so die Tierschützer. 
„Bei allem Respekt vor Religion und Bräuchen anderer Kulturen, das betäubungslose Schlachten ist aus Sicht des Tierschutzes
Tierquälerei! Die Elektrokurzzeitbetäubung ist eine adäquate Methode, die der Religionsfreiheit und dem Tierschutz Rechnung trägt“,
konstatiert Peter Eberhardt Vorsitzender des Tierschutzvereins Städtedreieck e.V.
Wir fordern Muslime auf, Tiere den deutschen Vorschriften entsprechend nur nach vorheriger Betäubung zu töten. Viele muslimische
Bürger setzten seit Jahren die elektrische Kurzzeitbetäubung ein, ohne mit ihrem Glauben in Konflikt zu geraten. Das Tier blutet wie
beim betäubungslosen Schächten aus, und das Fleisch erfülle die religiösen Speisevorschriften. Vor allem aber blieben dem Tier durch
eine Betäubung unnötige und schreckliche Qualen erspart. Für den Tierschutzverein steht fest, dass jede Ausnahmeregelung für ein
betäubungsloses Schlachten entfallen muss. “Dem Tierschutz muss Rechnung getragen werden. Wir sind zudem für jeden Dialog offen,
der dazu führen kann, dass Tiere nur noch mit Betäubung geschlachtet werden“, so Peter Eberhardt.
Der Tierschutzverein Städtedreieck e.V. weist darauf hin, dass das Haus- und Hinterhofschlachtungen streng verboten sind. Wer ohne
Genehmigung schächtet, kann mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro belegt werden. Schon der Transport von Schafen im Kofferraum
des PKW verstößt gegen das Tierschutzrecht und kann geahndet werden.
Weitere Informationen zum Thema Schächten finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Tierschutzbundes unter
www.tierschutzbund.de.
17.03.2011
Bitte um Ihre Mithilfe
Seit längerem verschwinden in der Nähe des katholischen Friedhofs in Maxhütte in unregelmäßigen
Zeitabständen immer wieder Katzen.
Einige der Tiere wurden nach Wochen bis Monaten bis zu 30 km entfernt wieder aufgefunden. Viele der
Katzen werden bis heute vermisst.
Auf der Suche nach und zur Überführung eines oder der Katzenfänger(s) in Maxhütte-Haidhof bitten wir um
Mithilfe.
Wem sind in den letzten 5 Jahren in diesem Bereich selbst Katzen abhanden gekommen oder wer hat
konkrete Beobachtungen gemacht?
Bitte nehmen Sie Kontakt mit dem Tierschutzverein Städtedreieck e.V. unter der Telefonnummer 09471/3602 ab 17:00 Uhr auf.
Bitte halten Sie auch in Zukunft die Augen auf und melden Sie sich falls Sie etwas Verdächtiges bemerken.
Stellungnahme zu den Delfinen in Gefangenschaft
im Nürnberger Delfinarium
22.07.2011
Delfine können in Gefangenschaft niemals tier- oder artgerecht gehalten
werden - was auch immer Betreiber von Delfinarien behaupten mögen!
Delfinarien dienen ausschließlich der Belustigung der Menschen und der
Profitgier der Betreiber. Auch nach dem Umbau des Nürnberger
Delfinariums bleiben die Haltungsbedingungen ein Gefängnis für die
Delfine und, aus bekannten Gründen, ein großes Risiko für die Gesundheit
der großen Tümmler und ihrer Nachzucht. Auch die Rechtfertigung des
Bildungsauftrages den Kindern gegenüber ist völlig absurd, denn hier wird
vermittelt, dass diese Tiere lustig sind und sogar lächeln. Das wirkliche
Leid der Tiere in Gefangenschaft wird verschwiegen und überspielt.                           
Bildquelle: joakant / www.pixelio.de
Es ist unsere ethische Pflicht dafür zu sorgen, dass Tiere artgerecht, ohne Qualen und Schmerzen, und möglichst in
Freiheit leben können. Zu dieser Pflicht gehört aber auch, dass unsere Kinder nicht mit „Shows“ belogen werden,
sondern ihnen, auch im Bezug auf die Tierwelt, ein Gefühl für Wahrheit und für faire Lebensbedingungen vermittelt wird.
Nicole Brühl
Präsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern e.V.
19. Juli, 2011
Schaf irrte auf Bundesstraße umher
Wieder glücklich zu Hause
01.10.2011
In den Morgenstunden des Freitags irrte auf der Bundesstraße zwischen Wölland
und Saltendorf ein Schaf umher. Nachdem es gefangen war, brachten wir das
Schaf zu einer Pflegestelle auf der Köblitzplatte. Noch am selben Tag konnte der
Besitzer ermittelt werden. Seit ca. 5 Wochen wurde das Schaf vermisst.
Katastrophale Tierhaltung im östlichen Landkreis -
Unter anderem zwei Hunde aus finsterem Verschlag befreit
07.09.2011
Vor einigen Tagen erreichte den Tierschutzverein Städtedreieck e.V. ein Hilferuf aus dem östlichen Teil des Landkreises
Schwandorf.
Entsetzte Bürger teilten dem Tierschutzverein mit, dass auf einem abgelegenen Gehöft eine katastrophale Tierhaltung
herrscht, die Ihnen den Schlaf raubt. Die Aktivisten des Vereins nahmen sich der Sache unverzüglich an und suchten die
Einöde auf. Die Tierschützer fanden verwahrloste Enten, Gänse und Hasen in völlig verdreckten und kaputten Käfigen
vor.
Zwei Hunde vegetierten in einem finsteren und stinkendem Verschlag. Erst nachdem man die Türe zu diesem Verließ
freigeschaufelt hatte, konnten die Tiere, vermutlich nach Jahren, das Sonnenlicht wieder erblicken.
Die Besitzer erklärten sich einverstanden, die Käfige in Zukunft sauber zu halten und die beiden Hunde dem
Tierschutzvereierein Städtedreieck e.V. zu übereignen.
Auch dieser Fall zeigt, dass es couragierte Mitbürger gibt, die nicht die Augen verschließen, wenn solche Missstände
entdeckt werden und dies an den Tierschutzverein oder andere Stellen weiterleiten.
Eventuell misshandelter Schwan von Wasserwacht und Tierschützern eingefangen
11.08.2011
Seit längerem hielt sich an der Pithivier-Brück in Burglengenfeld ein einzelner Schwan auf. Der Schwan wurde aufgrund einer
augenscheinlichen Verletzung am Flügel von seinen Artgenossen ferngehalten. Mit dem Boot der Schnellen Einsatz Gruppe der
Wasserwacht Burglengenfeld fing der Tierschutzverein Städtedreieck e.V. den Schwan. Während einer Untersuchung beim Tierarzt
stellte sich heraus, dass von beiden Flügeln die Federn gestutzt wurden. Da ein gerader Schnitt erkennbar war, kann dies nur von einem
Menschen durchgeführt worden sein. Was dahinter steckt ist unerklärlich. Der Schwan wurde wieder ausgesetzt und steht unter
Beobachtung bis er wieder fliegen kann.
Sollte jemand Beobachtungen zu diesem Fall gemacht haben, soll er sich bitte beim Tierschutzverein Städtedreieck e.V. unter der
Telefonnummer 09471/3522 oder 09471/21070 melden.
Stierhatz in Spanien hat wieder begonnen
22.07.2011
In den letzten Tagen wurden wieder Stiere durch die Altstadtgassen von Pamplona,
Spanien, getrieben. Unter dem Deckmantel der Kulturtradition erwartete die völlig
erschöpften Tiere nach der Hatz der Tod in der Arena. Der Deutsche Tierschutzbund
kritisiert diese Tierqual und appelliert an alle Touristen diese und ähnliche
Veranstaltungen nicht durch ihren Besuch zu unterstützen. Während Katalonien
Stierkämpfe bereits verboten hat, setzt sich Frankreich dafür ein, die Tierqual als
immaterielles Kulturgut zu legitimieren. Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert dies
scharf. „Diese Stierhatz ist weder Kultur noch Sport. Es ist eine überflüssige Tortur“, so
Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Beim Fest des Heiligen
Fermín (6. bis 14.7.) in Pamplona werden die Tiere jeden Morgen von einer Koppel quer
durch die Stadt in die Arena getrieben. Die Stiere rutschen dabei immer wieder aus, stürzen und erleiden Schmerzen, Angst und Panik.
Schaulustige – unter ihnen viele Touristen – versuchen neben den Tieren durch die engen Altstadtgassen her zu rennen. Jährlich werden
dabei Menschen schwer verletzt, es gab auch schon mehrere Tote. Im folgenden Kampf in der Arena werden die Tiere abends von den
Toreros getötet.
Die Hatz („encierro“) ist durch Ernest Hemingways Roman „Fiesta“ (1926) weltbekannt geworden. Seitdem besuchen vor allem
Touristen diese und andere Stierkampf-Veranstaltungen. Nur rund 14 Prozent der Spanier besuchen solche Ereignisse. „Wer Stierkämpfe
oder –rennen wie in Pamplona als fröhliche Tradition feiert, legitimiert und finanziert den Tod der Tiere“, so Apel weiter. Pro Jahr
werden in Spanien etwa 2.000 Stierkämpfe durchgeführt, auch für das Training der Toreros werden Tiere „verbraucht“ – insgesamt
kommen so pro Jahr ca. 30.000 Tiere zu Tode.
Im vergangenen Jahr hat das katalanische Parlament für ein Verbot des Stierkampfes in der Region gestimmt. Ab 2012 dürfen diese
Kämpfe nicht mehr in Katalonien stattfinden. Parallel plante die Regionalregierung Madrid Stierkämpfe als Kulturgut zu deklarieren und
damit auf eine Stufe mit Museen oder Theatern zu stellen – Fördergelder inklusive. Trauriges Vorbild ist nun Frankreich geworden: Dort
ist der Stierkampf seit April 2011 Teil der Liste des nationalen immateriellen Kulturgutes. Ein Zusammenschluss von 46
südfranzösischen Städten, in denen regelmäßig Stierkämpfe organisiert werden, will damit ein Verbot solcher Veranstaltungen
verhindern. Der Deutsche Tierschutzbund fordert dazu auf, diese Art von Spektakel in Frankreich ebenfalls zu meiden.
Hände weg von abliegenden Rehkitzen
03.06.2011
Kinderstube in Wald, Feld und Flur
Jetzt um diese Zeit wird der Tierschutzverein Städtedreieck immer öfter von besorgten Bürgern
um Hilfe gebeten, da man beim Spaziergang oder Ausreiten ein einzelnes Rehkitz in einer
Furche liegen sieht.
In den ersten Lebenswochen begleiten die Rehkitze ihre Mutter nicht. Die Kitze bleiben alleine
perfekt getarnt, mit ihrem dunkelbraunen, weiß getupften Fell, im hohen Gras oder Dickicht
liegen. Sie halten sich nicht nur still, auch haben sie noch keinen eigenen Geruch. Dadurch
laufen selbst Jagdhunde daran vorbei ohne die Rehkitze zu bemerken.
Daher Hände weg von abliegenden Kitzen, denn die Mutter ist nicht weit weg und säugt
mehrmals am Tag ihren Nachwuchs.
Katze nach einem halben Jahr wieder zu Hause 
21.05.2011
Seit November 2010 vermisste eine Familie vom Augustenhof ihre Katze. Jetzt im Mai 2011
lief die Katze einer Familie am Galgenberg zu. Diese Familie verständigte den Tierschutzverein
Städtedreieck e.V. Nach einem Bericht in der MZ erkannten die Besitzer vom Augustenhof ihre
Katze auf dem Bild in der MZ. Überglücklich holten sie ihre Katze bei der Familie am
Galgenberg ab. Es zeigt sich hier, dass wenn verantwortungsbewusste Tierfreunde und Medien,
wie die MZ, zusammenwirken, so ein Katzenschicksal zu einem guten Ende gebracht werden
kann.
Tiertransporte:
Fleischrinderzüchter und –halter in der Verantwortung
10.05.2011
Der Tierschutzverein Städtedreieck im Deutschen Tierschutzbund appelliert an den
Bundesverband der deutschen Fleischrinderzüchter und –halter, sich in aller Deutlichkeit zum
Tierschutz zu bekennen und damit auch den Erwartungen der Verbraucher gerecht zu werden.
Ein Kritikpunkt der Tierschützer ist das Festhalten an Tiertransporten in Doppelstock-LKWs.
Der Tierschutzverein Städtedreieck fordert ein konsequentes Verbot der doppelstöckigen
Transporte nach dem Vorbild von Holland und Dänemark.
Die gesetzlichen Bestimmungen zu Tiertransporten sind nicht ausreichend, um einen
tierschutzkonformen Transport von Rindern zu gewährleisten. Gesetzlich erlaubt ist eine
Transportdauer von 29 Stunden bei Temperaturen von 0-35 Grad C, bis die Tiere das erste Mal
vom LKW abgeladen werden müssen. Für die Tiere ist dies ist eine Höllenqual. Das den
Rindern zur Verfügung stehende Platzangebot reicht nicht aus, damit diese sich auch zum
Ruhen hinlegen können.“ Die Tiere werden Tage hinweg durch die Welt gekarrt, anstatt vor Ort
geschlachtet zu werden – nur damit die Industrie ein paar Cent mehr Profit pro Schlachttier
einstreicht“, so Peter Eberhardt.
Besonders in der Kritik: die doppelstöckigen LKWs. In denen können die Rinder ihre natürliche Körperposition nicht einnehmen und
stoßen mit Rücken oder Kopf an die Decke.
Durch dies verschlimmert sich die ohnehin schon qualvolle Situation für die Tiere zusätzlich.
Der Tierschutzverein Städtedreieck im Deutschen Tierschutzbund fordert den Verband der Fleischrinderzüchter und –halter auf,
freiwillig höhere Standards bei den Transporten einzuführen: eine definitive zeitliche Begrenzung der Transportdauer, ein größeres
Platzangebot, der Verzicht auf Doppelstocktransporte und eine engere Fassung der Temperaturangaben.