Burglengenfeld*Maxhütte-Haidhof*Teublitz     Rollbahn 6, 93142 Maxhütte-Haidhof    
Wer Tiere quält, ist unbeseelt.
Und Gottes guter Geist ihm fehlt;
mag noch so vornehm drein er schauen,
man sollte niemals ihm vertrauen.
Johann Wolfgang von Goethe
           Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit
Tel.: 09471/3522  oder  09471/21070
Fundtiere
Hier finden Sie Verhaltensweisen bei aufgefunden Tieren und eine Übersicht über die uns gemeldten Fundtiere
 
Verhaltensweisen bei aufgefundenen Tieren (eventuelle Tierärztliche Versorgung, Anzeigepflicht bei der Gemeinde, Tipps)
Findet man auf der Straße ein Tier, das offensichtlich ohne Halter ist, hilft man ihm und bringt es, wenn es krank oder verletzt ist, zum Tierarzt.
Es ist nur zu verständlich, dass sich in dieser nicht alltäglichen Situation kaum jemand über die möglichen finanziellen Konsequenzen Gedanken macht.
Noch weniger darüber, dass ein Fundtier meldepflichtig ist. Soll heißen, noch vor dem Besuch beim Tierarzt!
Um ein Fundtier handelt es sich, wenn sich das Tier verirrt hat bzw. dem Besitzer dauerhaft entlaufen ist oder wenn das Tier verlorengegangen und
der Besitzer unbekannt ist. Die Verpflichtung der Gemeinde, die Aufwendungen für Unterbringung und Betreuung der Tiere zu tragen. ist auf Fundtiere
im engeren Sinn, also verlorene, besitzlose Tiere, beschränkt. Dagegen erstreckt sich die Verpflichtung der Gemeinde grundsätzlich nicht auf herrenlose
Tiere. Da diese Unterscheidung oft nicht ohne Schwierigkeiten getroffen werden kann, hat bereits die Bekanntmachung vom 20. Juli 1977 (MABl S. 642)
unter Nr. 1 festgelegt, dass die Gemeinde als Fundbehörde bis zum Nachweis des Gegenteils davon auszugehen hat, dass Fundsachen und Funtiere
verloren worden sind. Der Eigentümer eines verlorenen Tieres kann jedoch nach einer vergleichsweise kurzen Zeit nicht mehr mit einer Wiedererlangung
des Tieres des Tieres rechnen, wenn er nicht geegnete Schritte unternimmt. Deshalb kann in der Regel nach vier Wochen angenommen werden, dass
das Tier herrenlos ist oder doch herrenlos geworden ist, wenn sich bis dahin kein Eigentümer gemeldet hat.
Zu den Aufwendungen, die die Gemeinde zu erstatten hat, gehören die Kosten für eine artgemäße Unterbringung, Pflege und Ernährung im Sinne des
§ 2 TierSchG, sowie die Kosten für eine tierärztliche Behandlung der Fundtiere, soweit sie bei verständiger Würdigung erforderlich sind, um die
Gesundheit des Tieres zu erhalten oder wieder herzustellen, also die Behandlungskosten für Verletzungen und akute Krankheiten sowie für unerläßlich
prophylaktische Maßnehmen (z.B. Impfungen, Entwurmung). Unerläßlich sind in der Regel Impfungen, die erforderlich sind, um der Ausbreitung von
Infektionskrankheiten innerhalb der Tierheime vorzubeugen (z.B. bei Hunden Grundimmunisierung gegen Staupe, HCC - ansteckende Leberentzündung -,
Parvovirose und Leptospirose, bei Katzen Grundimmunisierung gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen); Kosten für eine Impfung gegen Tollwut
(* die klassische Tollwut kommt in Deutschland nicht mehr vor) und sonstige Impfungen nicht zu erstatten. Nicht erforderlich und nicht erstattungsfähig
sind auch sonstige tierärztliche Behandlungen (z.B. Kastration, Sterilisierung). Tierärztliche Behandlungskosten sind nur in Höhe der nach der tierärztlichen
Gebührenordung niedrigsten Gebührensätze zu erstatten.
Die Erstattungspflicht der Gemeinden für die Kosten der genannten tierärztlichen Bhandlungen verletzt oder krank aufgefundener Tiere besteht auch dann,
wenn der Finder das Tier unmittelbar zu einem Tierarzt bringt, jedoch nur für unaufschiebbare Behandlungen. Auch dann gilt die Anzeigepflicht des Finders
gemäß § 965 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 1 Abs. 1 Satz 1 FundV.
Gemäß § 965 BGB ist der Finder verpflichtet, den Fund unverzüglich dem Eigentümer zu melden. Ist dieser unbekannt, so muss bei der zuständigen
Behörde Anzeige erstattet werden. Zuständige Behörde ist zunächst das Fundbüro bei der jeweiligen Gemeinde bzw. Stadt, in der das Tier gefunden
wurde (Telefonnummern siehe unten). Alternativ kann das Tier auch im Tierheim abgegeben werden und das Tierheim übernimmt dann die Fundanzeige.
Außerhalb der Öffnungszeiten des Amtes oder des Tierheimes ist die Polizei zuständig, die die Anzeige aufnehmen muss (Telefonnummer siehe
"Weitere Telefonnummern")!
Tipp: Finden Sie ein Wildtier, bitte auf keinen Fall mitnehmen. Auch nicht in bester Absicht. Sie könnten sich des Wildtierdiebstahls strafbar machen.
Die Polizei verständigen ( Telefonnummern unter der Rubrik Weitere Telefonnummern) und bei dem Tier bleiben ist hier die Devise.
Fundämter:
Stadt Burglengenfeld: 09471/7018-21 bis -24
Stadt Maxhütte-Haidhof: 09471/3022-33
Stadt Teublitz: 09471/9922-16 oder -17
 
Hier die uns gemeldeten Fundtiere
11.06.2012
In Burglengenfeld, Händelstraße, ist ein schon etwas älterer Siam-Perser-
Mix Kater zugelaufen.
Nun sucht der Tierschutzverein Städtedreieck e.V. den Besitzer des
Tieres.
Dieser soll sich bitte unter der Telefonnummer 09471/21070 oder
09471/3522 melden.
29.05.2012
Am Samstag, den 23.06.2012, wurde ein getigerte Kätzin in
Burglengenfeld, Friedhofstraße, aufgefunden. Das Tier trug ein rotes
Halsband.
 
Nun sucht der Tierschutzverein Städtedreieck e.V. den Besitzer der Katze.
Dieser soll sich bitte unter der Telefonnummer 09471/3522 oder
09471/21070 beim Tierschutzverein melden.